Thomas Rink, Kantor und Organist

Kirchenmusik, Familien- und Ortsgeschichte

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Start Ortschaften Wommelshausen in Hessen

Wommelshausen

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Ein paar Blicke auf Wommelshausen

Wommelshausen, bis 1971 eine selbständige Gemeinde gehört heute zusammen mit Bottenhorn, Dernbach, Endbach, Günterod, Hartenrod, Schlierbach und Hülshof zur Gemeinde 35080 Bad Endbach.

Das Dorf zählte im Jahre 1895, 446 Einwohner, 1984 waren es 946. Seit  Alters her besteht es aus den beiden Teilen Wommelshausen und Hütte. Wobei der Name Wommelshausen germanischen Ursprungs ist und vermutlich von einem Namen (Wambold oder Womhold) hergeleitet werden kann. Die Bezeichnung Hütte deutet auf eine metallverarbeitende Hütte hin.

Die Kapelle ist sehr alt und über einer Quelle erbaut worden. 1965 wurde eine neue Kirche eingeweiht und die alte Kapelle drohte definitiv zu verfallen. Heute gehört die Kapelle dem Landkreis und wurde im Jahre 2000 restauriert und wieder eingeweiht. 1969 wird Wommelshausen mit der neuen Kirchgemeinde Endbach verbunden. Wird  1971 eigene Kirchgemeinde und bildet zusammen mit Endbach einen eigenen Pfarrbezirk.

Weitere umfassende Informationen bietet das Buch: Horst W. Müller, Wommelshausen, ein Dorfbuch, 2. Auflage Bad Endbach, Wommelshausen 1995, herausgegeben vom Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen.

Einfahrt ins Dorf Wommelshausen 1949

Die schwarz-weiss Bilder auf dieser Seite wurden freundlicherweise vom
Bildarchiv Foto Marburg zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank!
Siehe unter http://www.fotomarburg.de, Katalog unter: http://www.bildindex.de


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Die alte Kirche von Wommelshausen im Zustand 1989



Ein Bild aus dem Jahre 2006

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In diesem Haus ist Elisabeth Müller (* 25.11.1821 +13.8.1901) geboren worden. Sie war die Frau von Adam Rink V. auf der Hintermühle. Auf der Rückseite des Hauses finden sich Reste von altem Stubb-Putz. Das Haus heisst im Volksmund "Bangerte" Haus, nach einem früheren Besitzer Bangart. Es ist das älteste Haus in Wommelshausen, erbaut 1627.


Oben rechts und links: Zwei Aufnahmen von ca. 1906. Links das Bangerte-Haus noch mit Strohdach, rechts "Kriemersch-Haus vor dem ersten Brand, hinten die alte Scheune des Bangerte-Hauses (diese musste nach 1920 dem Verkehr weichen, die Dorfstrasse führte zwischen dem Bangerte-Haus und der Scheune durch), rechts Paales-Haus" (Legende zitiert nach Horst W. Müller, Wommelshausen, ein Dorfbuch, Wommelshausen 2. Auflage 1995).

Links das Bangerte-Haus bereits mit Schieferdach und einer elektrischen Laterne über dem Haupteingang. In Wommelshausen wurde im Jahre 1917 das erste elektrische Netz in Betrieb genommen.
(Bild aus dem Archiv von Horst W. Müller, herzlichen Dank)


Einen lesenswerten und interessanten Artikel hat Horst W. Müller zum 200 Geburtstag seines Elternhauses verfasst. Vieles was er in diesem Artikel beschreibt dürfte auf die meisten Häuser in Wommelshausen übertragbar sein. Der Artikel gibt auch einen Einblick in die Lebensweise und den Alttag in vergangener Zeit in Wommelshausen. Hier geht es zum Artikel.

In Wommelshausen klapperten einst drei Mühlen am Bache, genauer gesagt am Dernbach und an der Salzböde. Die ca. 1704 erbaute Junckersmühle, heute als Hintermühle bekannt am Dernbach, die Hüttnermühle am Dernbach und an der Salzböde und die Plockenmühle auf der Hütte an der Salzböde. Alle drei Mühlen sind nach 1900 im Besitze von Familien Rink, deren Mitglieder alle von der Plockenmühle stammen. Nachkommen von der Plockenmühle waren um 1900 auch Müller in Neunkirchen im Siegerland und in Odenhausen/Lahn, sowie Mühlenbauer in Frechenhausen.
Das Bild nebenan zeigt den heutigen Zusammenfluss des Dernbaches (von Rechts) und der Salzböde direkt unterhalb der Hüttnermühle (Blick bachaufwärts). Einige Meter unterhalb dieser Stelle findet man heute noch das Wehr der Plockenmühle (Bild unten rechts).



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. September 2009 um 18:29 Uhr