Odenhausen (Gemeinde Lollar, Landkreis Giessen, Bundesland Hessen, Bundesrepublik Deutschland) wurde vor 750 Jahren erstmalig schriftlich erwähnt und war bis zur Gemeindereform eine eigenständige Gemeinde. Gehörte zusammen mit Salzböden früher zum Kreis Wetzlar und war Preussisch. Kirchlich gehören Salzböden und Odenhausen auch heute noch zur evangelischen Kirche im Rheinland.
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| Odenhausen in den Siebzigerjahren, Postkarte. |
Odenhausen ist in den letzten 50 Jahren stetig gewachsen und zählte 2005 mehr als 1600 Einwohner. Viele alte Gebäude im Dorf wurden umgebaut, abgerissen oder lieblos erneuert. Doch beim genaueren hinsehen gibt es sie noch, die alten Fachwerkbauten. |
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Feste muss man feiern wie sie fallen, 2005 die 750 Jahrfeier. Früher war das nicht anders wie auf dem Bild der Tag des Handwerkes am 1. Mai ca. 1935 zeigt. Ein Fest das von den Nazis als Alternative für den Tag der Arbeit verordnet wurde. Der alte Odenhäusener Müller nur, hat sich darum nicht immer geschert und oben auf dem Lützelberg, weitab vom Dorf Heu geerntet. Doch auch das blieb den 150-prozentigen Parteimitgliedern nicht verborgen und setzte prompt eine Rüge ab. Auf dem Bild zu sehen, links aussen Adolf Rinck, in der Mitte vorne die Böhler Tante Elisabetha Rinck (-Karber). Am Boden sitzend ihre Töchter Elfriede und Erika. |
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gleich oberhalb der Mühle in Odenhausen steht das Gotteshaus aus romanischer Zeit
hier wurde getauft, geheiratet und beerdigt..
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Links ein altes Bild, lange vor der Renovation und der Rekonstruktion der Seitenschiffe. Diese Postkarte fand sich im Nachlass von Heinrich Rinck, leider ohne genaueren Angaben und unbeschriftet. Rechts ein Bild vom April 2006.
Gleich neben dem Haupteingang finden sich die schlichten Gedenksteine für die Gefallenen der beiden Weltkriege, auf dem mittleren Stein die Namen der Toten aus dem 1. Weltkrieg. Hier finden sich auch die Namen von Albert und Carl Rinck. Links und rechts wurden Gedenksteine für die Gefallenen des 2. Weltkrieges hinzugefügt. Auf der linken Seite finden sich die Namen von Wilhelm Speier (gef. 1943, Mann der Elfriede Rinck) und Friedhelm Karber (gef. 1944, Mann von Hanna Rinck), auf der rechten Seite Erich Ott (gef. 1945, Mann von Erika Rinck)
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Weitere Informationen zur Kirche und zum Dorf findet der interessierte Leser im Buch
Lollar, beiderseits der Lahn von Reinhold Huttarsch und Michael Müller
ISBN 3-9801030-0-5 Verlag: Stadt Lollar
Homepage der Stadt Lollar
Wikipedia Lollar













