Thomas Rink, Kantor und Organist

Kirchenmusik, Familien- und Ortsgeschichte

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Truhenorgel

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Die neue, selbstgebaute Truhenorgel


Bauzeit: Herbst 2003 - Mai 2009
Gehäuse und tragende Teile aus Kirschbaum (geölt)
Schleiergitter aus Linde
Windlade aus Eiche (alte Sitzbank aus einem SBB Wartesaal) und aus Birkensperrholz.
Ventile aus Fichte (100jährige Tablare)
Tonumfang HH - f''' bei a' 440 (transponierbar a' = 392, 415, 440 und 465)
Klaviatur (C-f''') aus einer alten pneumatischen Orgel umgearbeitet und die Untertasten neu belegt.Gedackt 8' gekauft aus Eiche
Rohrflöte 4' selber gebaut aus Fichte und Buche
Salizet 2' HH-H aus Fichte und Buche gedackt selber gebaut, c°-f''' Metall gekauft

Das Instrument wurde nach Plänen von Jan Boersma erbaut.


 Truhenorgel 3

Stand Dezember 2003




Blick in die Windlade, noch ohne Fudamentbrett



Die Tastatur wurde aus einer alten pneumatischen Tastatur umgearbeitet. Die Untertasten neu mit Ahorn belegt und um ca. 1.5 cm gekürzt. Die Obertatsten behalten ihre originalen Ebenholztasten, diese wurden aber auch um 1 cm gekürzt.


 Truhenorgel

Truhenorgel 4

Die beiden Schleierbretter wurden nach einer historischen Vorlage aus Lindenholz gearbeitet.

Truhenorgel 1

Stand Dezember 2005 

Der Uebergang vom Motorenkasten im Untergehäuse ist so gestaltet, dass das obere Gehäuseteil einfach abgehoben werden kann. Die Winddichtigkeit wird durch je zwei Lagen weiches Leder, das durch das Eigengewicht des Gehäuses leicht gepresst wird erreicht.


 Truhenorgel 5

Die Verführungen sind ganz unhistorisch, aus Kunststoff... inzwischen mussten die wenig flexiblen schwarzen Rohre aus Platzgründen doch noch gegen klare Schläuche getauscht werden...


 Truhenorgel 6 Truhenorgel
 Truhenorgel 7

Diese Bilder zeigen den Stand vom Juni 2007
Eingebaut und spielbar ist inzwischen der Gedackt 8' aus einer Hofbauer Orgel. In der tiefen Lage musste ich die Pfeifenanlängen.

Links die Registerzüge für den Bass, rechts für den iskant. Es fehlt noch der Zug für das vorgesehene Regal.


Das Gehäuse ist aus Kirschbaum, die Traktur aus Fichte.Die Untertasten und die Registerzüge aus Ahorn 



.Truhenorgel 9

 Truhenorgel 10
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Die ersten selbstgebauten Pfeifen entstehen über Weihnachten 2007. Für die Rohrflöte 4' sind insgesamt 54 Pfeifen nötig. (Hier die Pfeife Nr. 13) Nebenan Bilder von der "Massenproduktion in der Werkstatt.


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So präsentiert sich das fertige Gehäuse im Januar 2008

Ende Mai 2009 wurde das Instrument fertig, die drei Register sind intoniert und gestimmt, noch wird die Traktur einiges an Arbeit geben bis sie wirklich fein justiert und ohne Hänger läuft.

Der Einbau eines Registers Regal ist ursprünglich geplant worden, ob und wie sich dieser realisieren lässt, ist im Moment noch offen.

Alle diese Kleinigkeiten werden beim regelmässigen ebrauch nach und nach eliminiert.

 Truhenorgel 14 


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. Dezember 2009 um 08:51 Uhr