Thomas Rink, Kantor und Organist

Kirchenmusik, Familien- und Ortsgeschichte

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Start Orgeln Mitlödi (Schweiz)

Mitlödi

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Die Orgel der reformierten Kirche Mitlödi stammt ursprünglich aus dem Jahre 1853. Der Vertrag damals wurde noch mit Orgelbauer Walpen aus Luzern unterzeichnet, das Werk aber selber von seinem Nachfolger Scheffold erstellt. Gehäuse und Prospektpfeifen sind weitgehend aus dieser Zeit erhalten. Leider wurden beim letzten Neubau die noch vorhandenen originalen Pfeifen 1883 eliminiert (Subbass, Oktavbass, Principal die tiefsten Töne aus Holz und eventuell Zinnpfeifen des Registers Viola).

Ich selber war in der Zeit von 1984 - 1988 Organist in Mitlödi.

Die ursprünglich Disposition lautete:

Manual
Bourdon 16'
Principal 8'
Koppel 8'
Viola 8'
Flöte 4'
Octav 4'
Dolce 4'
Quinte 2 2/3'
Mixtur 2' (3fach)

Pedal (C-f°)
Subbass 16'
Octavbass 8'
Flötenbass 4'
Posaune 8'

Pedalkoppel

Kegelladen
2 Kastenbälge











1927 erhielt die Kirche eine neue Orgel mit pneumatischen Taschenladen von Th. Kuhn aus Männedorf (CH)
Aus der alten Orgel wurden die Pfeifen des Subbasses und des Octavbasses (C-f° im Pedal) und die grösseren Pfeifen des Principales übernommen, eventuell auch ein Teil der Viola 8'. Die nicht weiterverwendeten Prospektpfeifen hatten bis zum Neubau 1993 die originale Intonation (!)
Die Disposition lautete nach einem Umbau wohl in den 1950er Jahren:

I Hauptwerk
Bourdon 16' (SW)*
Principal 8'
Flauto amabile 8'
Rohrflöte 4'
Octave 2'
Mixtur 2' **
Trompete 8' **

II-I / II-P / I-P
*Transmissionen
** Im Schwellkasten
II Schwellwerk
Bourdon 8'
Gemshorn 8'
Dulciana 8'
Prinzipal 4'
Flûte pastorale 4'
Nazard 2 2/3'
Sifflet 1'
Flagolet 2'
Terz 1 3/5'
Zimbel 1/2'

Pedal
Subbass 16'
Octavbass 8'
Bourdon 8' (SW)*
Choralbass 4'

Kollektiftritte:
FF -F- MF

Trompete an/ab
Zimbel an/ab
Freie Kombination











Am 25.4.1993 wurde die neue Orgel aus dem Hause Mathis eingeweiht:

I Hauptwerk
Bourdon 16' (ab c°)
Principal 8'
Violflöte 8'
Koppel 8'
Octave 4'
Flöte 4'
Nazard 2 2/3'
Superoctav 2'
Terz 1 3/5'
Mixtur 1 1/3'
II Positiv*
Gedackt 8'
Principal 4'
Rohrflöte 4'
Flöte 2'
Larigot 1 1/3'
Dulcian 8'

* schwellbar
über dem Pedal

Pedal**

Subbass 16'
Gemshornbass 8'
Posaune 8'

** Hinter dem Hauptwerk

II-P, I-P, II-I
Schwelltritt
Organo Pleno an/ab












Die Orgel um 1925



Die Orgel von 1927



Die Orgel von 1993





Beim Orgelbauer Walpen findet sich in seinen meisten Orgeln einen Adler in den Schleiergittern.


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. August 2009 um 17:30 Uhr