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| Aufnahme am 28. Juli 2007 in Būtingė | ||
| Ort: Būtingė (Büttingen, früher auch Budendingshof, Budendyctia) | Kreis: Palanga (Polangen) | Evang. Kirche |
| Standort: Westempore, Brüstungsorgel, seitenspielig | ||
| Kirche: Einfacher klassizistischer Bau, an der Portalfront ist die Jahreszahl 1824 (? überprüfen) angebracht. Die Kirche macht einen gepflegten Eindruck und ist in recht gutem Zustand. Innen ist die Decke mit weissen Kunststoffpanelen vertäfelt. | ||
| Prospekt: Drei Rundbogenfelder mit je sieben klingenden Pfeifen, das mittlere Feld etwas nach vorne abgesetzt, Profile zum Teil vergoldet (oder goldfarben), keine Schleiergitter, Prospektpfeifen in Zinn aber mit grauer Farbe übermalt (!) | ||
| Gehäuse: Zum Einbau der Orgel wurde offensichtlich die bestehende Emporenbrüstung kurzerhand aufgesägt. Das Gehäuse ist aus Fichtenholz gefertigt oben offen und vollständig. An den Rückwänden und an den Seiten kleiner Reparaturbedarf. Jetzt grau gestrichen. | ||
| Spieltisch: Einmanualiger Spieltisch mit abschliessbarem Deckel (zugleich Notenpult) Tonumfang: C - f’’’, Untertasten Elfenbein (alle Beläge vorhanden), Obertasten Ebenholz (schwarz) | ||
| Spieltraktur: Abzugsdrähte, Winkel und Federn aus Messing, Abstrakten aus Holz (Fichte?), Wellenrahmen und Wellen aus Fichte. Tastatur zweiarmig. An den Tasten sind die Messingdrähte mit Gewinden versehen und mit Ledermuttern befestigt. An diesen Ledermuttern kann die Traktur justiert werden. Die Ledermuttern sind zum Teil ausgeleiert und lösen sich beim Spielen. Ansonsten funktioniert die Spieltraktur tadellos. Registertraktur: Die Registerzüge befinden sich über dem Spieltisch. Manubrien gedrechselt aus Ebenholz mit eingelegten Porzellanschildern (2 Schilder fehlen). Über Eisenschwerter werden die Schleifen gezogen. Einzelne Züge gehen sehr streng. | ||
| Windversorgung: Parallel aufgehender Balg, zwei Schöpfbälge durch einen Holmen zu bedienen (funktionsfähig). Die Windzuführung vom Motor mit Abwasserrohr und Spiralflexrohr funktioniert. Der Motor befindet sich im Glockenstuhl und saugt dort Aussenluft an, sehr laut und alt! Drosselklappe funktioniert einwandfrei. Der Windverlust hält sich in Grenzen, die Windversorgung funktioniert und kann auch für das Plenum genügend Wind liefern. Die Windkanäle sind in Ordnung. | ||
| Windlade: Windkasten mit Papier ausgeklebt, Lederpulpeten, Ventile aus Fichte mit Filz und Leder belegt. Windladenkorpus aus Eiche, Stöcke aus Eiche und Linde, Schleifen aus Eiche. | ||
| Pfeifenwerk: (Reihenfolge wie auf der Lade Intonation mit relativ vielen, recht feinen Kernstichen, warm und grundtönig. | ||
| Anmerkungen:
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